Klausur des Kreisverbandes Südwestmecklenburg
Es war herrlichster Sonnenschein am diesem 14.Januar 2012, bestes Wetter für einen Ausflug mit der Familie. Doch wie schon so oft setzen sich genau dann Genossinnen und Genossen in einen Saal und beraten. Wir kennen das und tragen es mit Humor.
Der Kreisvorstand, die Kreistagsfraktion und das kommunalpolitische forum waren dieses mal die Veranstalter der traditionellen Klausur des Kreisverbandes Südwestmecklenburg. Im schönen Kulturhaus Groß Laasch trafen sich ca 35 Vorstands- und Fraktionsmitglieder mit Kommunalpolitikern.
Ziel der Veranstaltung war zum einen die Formulierung der aktuellen Aufgaben und Vorhaben der Partei im Kreis mit Blick auf die bundespolitischen Schwerpunkte bis Mitte des Jahres.
Während Kreisvorsitzender Marko Schmidt in seinem Eingangsstatement die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit unserer Basisstrukturen und die Konsolidierung der Kreisfinanzen beleuchtete, verwies Fraktionsvorsitzender Wolfgang Bohnstedt auf die Wichtigkeit der Gewinnung neuer Mitstreiter für künftige Kreistagsfraktionen und kündigte thematische und öffentliche Fraktionssitzungen, z.B. in Gemeinden an.
Gast der Klausur war Helmut Holter, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag M-V. Er ging in seiner Rede auf landespolitische Probleme ein, die durch die Regierung nur halbherzig bzw. gar nicht angefasst würden. Deshalb sei es um so wichtiger, dass sich DIE LINKE in der Opposition dieser Fragen annehme. Dazu gehörten u.a. die Forderung nach einem Mindestlohn, die inhaltliche Ausgestaltung des "Zukunftsvertrages" zwischen Land und Kommunen und die inhaltliche Auseinandersetzung mit der NPD.
Auf der anderen Seite informierten sich die Teilnehmer der Klausur über Entwicklungsrichtungen der Landesentwicklung im ländlichen Raum. Dazu referierte Frau Dr. Hoffmann, Leiterin des Amtes für Raumordnung Westmecklenburg und stand in der anschliessenden Diskussion sachkundig Rede und Antwort.
"Präsenz ist nicht alles aber ohne Präsenz ist alles nichts" - unter diesem Motto stand der zweite Teil der Klausur. Marita Moritz aus der Presseabteilung der Staatskanzlei gab in ihrem Vortrag theoretische und praktische Handlungsempfehlungen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalvertreter.