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Am Donnerstag, dem 5. Januar 2012, wurde die Volksinitiative "Für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde" gestartet.
Mit dieser Volksinitiative wird der Landtag Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert, sich gegenüber der Landesregierung dafür einzusetzen, dass Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat unverzüglich eine Initiative mit dem Ziel einleitet, einen bundesweit einheitlichen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde einzuführen. Außerdem soll der Landtag unverzüglich die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass bei der Vergabe öffentlicher Aufträge durch das Land die Einhaltung von Tarifverträgen gewahrt, mindestens aber ein Arbeitsentgelt in Höhe von 10 Euro pro Stunde gezahlt wird.
Entsprechend der Landesverfassung von Mecklenburg-Vorpommern benötigt eine Volksinitiative 15.000 Unterschriften von wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohnern, damit sich der Landtag mit dieser Initiative befasst.
Die Initiatoren hoffen auf IHRE MITHILFE.
Unser Kreisverband agiert nach dem Zusammenschluss der Landkreise Ludwigslust und Parchim auf dem Gebiet des zweitgrößten Landkreises der Bundesrepublik. Zwischen Boizenburg an der Landesgrenze zu Schleswig- Holstein und Plau am See auf dem Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte liegen rund 140 km und auch von Brüel im Norden bis Dömitz im Süden sind es immerhin 100 km. Zu unseren täglichen politischen Herausforderungen kommt nun auch noch eine geografische hinzu. Doch wir werden all diese Herausforderungen annehmen. Dabei unterstützen uns ca. 600 Mitglieder unserer Partei, unter ihnen zwei Bundestags- und vier Landtagsabgeordnete. Darüberhinaus sind wir mit vierzehn Abgeordneten im Kreistag Ludwigslust- Parchim sowie mit zahlreichen Stadt- und Gemeindevertretern in den kommunalen Parlamenten vertreten.
Linke Politik ist nicht nur ein Anliegen auf Bundes- und Landesebene. Besonders auf kommunaler Ebene ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben zu fordern und zu fördern. Wir wollen gesellschaftliche Gleichberechtigung und Verantwortung entwickeln, wir wollen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises unabhängig von Alter, Herkunft oder Berufsstand wahrnehmen und vertreten.
Ich lade Sie ein, sich auf unseren Seiten über die Ziele und die Arbeit des Kreisverbandes zu informieren und mit uns ins Gespräch zu kommen.
Mit solidarischen und herzlichen Grüßen
Marko Schmidt
Kreisvorsitzender
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